In Zeiten steigender Spritpreise schonen Roller den Geldbeutel, Parkplatzprobleme gehören der Vergangenheit an und außerdem geben sie einem dieses unvergleichliche Gefühl von Dolce-Vita. Die Angebotspalette ist so groß wie nie, aber besonders beliebt ist und bleibt die Vespa.
Vor allem die antiken Blechroller aus den 60er und 70er Jahren haben längst Kult-Status erreicht. Doch die Vespa gibt es auch als Kraftroller mit 300 ccm Hubraum. Das Erfolgsmodell GTS300 Super eignet sich nicht nur für Touren zum Supermarkt, sondern lädt zu Wochenendausflügen in die Natur ein. Auf die klassische Blechkarosse muss der Vespa-Liebhaber dabei nicht verzichten. Nur umhüllt diese einen modernen Einzylinder-Viertaktmotor mit Einspritzung und G-Kat.
Aber nicht nur in Italien werden Roller hergestellt. Der Allround-Scooter Vity 125 von Yamaha (1.995€), die Modelle Zip und Fly von Piaggio (ab 890€) und der Bestseller Speedfight 50 von Peugeot werden allesamt in Asien gefertigt. Und sogar deutsche Traditionshäuser wie Sachs und Kreidler produzieren inzwischen in China.
Die Preisspanne für die Zweiräder ist groß. In Baumärkten, Versandhäusern und dem Internet sind die Zweiräder in der Klasse bis 50ccm Hubraum bereits für unter 700€ zu haben. Für das wesentlich komfortablere Luxusmodell Gilera GP 800 dagegen muss man stattliche 9.400€ hinblättern.
Erfreulicherweise wächst auch unter den Rollerherstellern das ökologische Bewusstsein, auch wenn die Entwicklung dem Autosektor noch hinterher hinkt. Der angekündigte Hybridroller von Piaggio wird wohl erst Ende 2009 in Serienfertigung gehen und auch andere Hersteller befinden sich hier noch in der Testphase. Interessant klingen auch strombetriebene Roller-Modelle. Diese kämpfen allerdings bislang häufig mit langen Ladezeiten der Batterie und sind noch relativ teuer.