Bei Sonnenschein und Badewetter macht man sich eigentlich keine Gedanken über Winterreifen. Doch ganz vergessen sollte man die wintertauglichen Räder auch im Sommer nicht. Vor allem die richtige Lagerung ist wichtig, damit man nicht im nächsten Winter eine böse Überraschung erlebt.
Da Gummi auch durch Feuchtigkeit, Wärme und direkte Sonneneinstrahlung altert, sollten Winterreifen am besten an kühlen, trockenen und Lösungsmittelfreien Orten aufbewahrt werden. Bei vielen Autohändlern kann man seine nicht genutzten Reifen aufbewahren lassen. Dieser Einlagerungsservice ist normalerweise nicht allzu teuer und sorgt für längere Nutzbarkeit ihrer Reifen.
Auch bei optimaler Lagerung ist zu bedenken, dass Reifen auch verschleißen, wenn sie nicht genutzt werden. Generell gelten 10 Jahre als Obergrenze für die Benutzung von Reifen, wobei Sie das Alter Ihrer Reifen ganz leicht an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen können. Beispielsweise die Nummer "1205" bedeutet, dass der Reifen in der 12. Kalenderwoche des Jahres 2005 produziert wurde. Letztlich entscheidend ist der Zustand der Reifen, der im Zweifelsfall von einem Fachmann geprüft werden sollte.
Gesetzlich vorgeschrieben ist zwar nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, doch Experten empfehlen bei Winterreifen eine Profiltiefe von 4, bei Sommerreifen von 3 Millimetern. Denn schon bei einer Profiltiefe von knapp 4 Millimetern ist die Haftung des Fahrzeugs bei Nässe deutlich reduziert. Um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden sollten also Winterreifen schon ab einer Profiltiefe von 4 Millimetern gewechselt werden.
Prüfen Sie also lieber jetzt schon die Restprofiltiefe ihrer Winterreifen und kümmern Sie sich gegebenenfalls um neue Räder für den Winter. Den Wechsel auf Winterreifen sollte man zwischen Mitte Oktober und Mitte November vornehmen, am besten dann, wenn nicht alle Autofahrer ihre Winterreifen montieren lassen. Da vor allem im Süden Deutschlands noch bis nach Ostern mit Schneefällen zu rechnen ist, sollte erst nach Ostern wieder aus Sommerreifen umgestellt werden.
Autoreifen sind für die Gewährleistung von Sicherheit im Straßenverkehr extrem wichtig! Der Pkw-Reifen ist die einzige Kontaktfläche Ihres Fahrzeugs mit der Straße.
Er muss Schlaglöcher und Bordsteinkanten verkraften und soll auch beim Bremsen gute Form zeigen. Im Laufe seines Lebens wird ein PKW-Reifen den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Sein Zustand und seine Pflege sind wesentlich für eine sichere Fahrt. Was Sie immer genau im Auge behalten sollten: Profil und Alter Ihrer Reifen. Vorgeschrieben ist: Ihre Reifen müssten mindestens 1,6 Millimeter Profil haben. Wer mit abgenutztem Pneus unterwegs ist, gefährdet nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern riskiert auch seinen eigenen Versicherungsschutz. Aus diesem Grund empfehlen Automobilclubs ein Profil von mindestens vier Millimetern. Ein abgefahrener Reifen kostet 50 Euro Geldbuße und 3 Punkte in Flensburg. Darüber hinaus rät der ADAC, dass Reifen nicht älter als sechs Jahre sein sollten. Denn danach wird die Gummimischung des Pneus unelastisch und die Bodenhaftung in Frage gestellt. Sehr wichtig ist auch der Luftdruck der Pkw-Reifen. Denn bei falschem Reifendruck verringert sich die Lebensdauer eines Reifens erheblich und außerdem nimmt der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges zu. Es gibt unterschiedliche Reifenarten auf dem Markt. Sommerreifen werden speziell für trockene und regennasse Straßen sowie insbesondere für hohe Außentemperaturen entwickelt. Winterrereifen hingegen sind für die winterlichen Straßenbedingungen - wie Schnee, Nässe, Matsch - geeignet. Ganzjahresreifen stellen eine Art Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen dar. Zu Ihrer eigenen Sicherheit vergessen Sie nicht, Ihre Pkw-Reifen immer rechtzeitig zu jeder Saison zu wechseln. Als Faustregel für den Reifenwechsel gilt: Von Oktober bis Ostern ist Winterreifenzeit! Finden Sie auf unserer Seite Angebote für Pkw-Reifen und online Verkauf von gebrauchten Autoreifen