Die in der Entwicklung von Militärfahrzeugen gesammelten Erfahrungen erlaubten Ferdinand Porsche, anfänglich Rennwagen für Auto Union zu konstruieren sowie das Konzept für die Volkswagen-Fahrzeuge gründlich zu erarbeiten.
1937 wurde die Rechtsform des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft geändert, die bis 1972 bestand. Dennoch erst 1947 wurde das erste Fahrzeug konstruiert, das offiziell den Namen Porsche trug. Nach der zwischen 1944 und 1950 stattgefundenen Firmenverlagerung nach Österreich, konnte der Porsche 356 Nr. 1 Roadster im österreichischen Gmünd zum ersten Mal das Licht der Welt erblicken.
Des Weiteren wurde das Unternehmen mit großem Erfolg von Ferdinands Sohn, Ferry, weiterentwickelt. Er hat das heutzutage weltberühmte Markenzeichen entwickelt, und erbte schließlich auch die Hälfte der Gesellschafteranteile und baute das Sportwagen-Imperium gemeinsam mit seiner Schwester Louise Piëch auf.
Der Ende der achziger Jahre gesunkene Dollarkurs wurde ursächlich für eine Krisenperiode bei Porsche. Die Firma konnte sich jedoch auch mit geringen Stückzahlen auf dem Markt behaupten, weil die Modelle bei einem auserlesenen Kundenstamm Kultstatus genießen. Seit dem Jahre 1996 werden wieder Gewinne ausgewiesen. Die Gesellschaft hat sich inzwischen zum rentabelsten Automobilhersteller der Welt und zum größten Steuerzahler Stuttgarts, noch vor Daimler entwickelt.
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